Suppendiät

Suppendiät

SuppendiätSuppen sind zwar ideale Sattmacher die bei wirklich keiner Diät fehlen sollten, aber wie sieht es eigentlich mit der Suppendiät aus? Suppendiäten zählen zu den Crash-Diäten, bei denen die Pfunde in wenigen Tagen von der Waage entfernt werden sollten, für eine langfristige Ernährungsumstellung ist eine Suppendiät selbstverständlich nicht geeignet, da man wohl etwas schlecht monatelang, oder sogar jahrelang nur von Suppen leben kann. Eine Suppendiät ist aber durchaus empfehlenswert, wenn man über einen kurzen Zeitraum hinweg schnell abnehmen möchte, oder auch als Basis, um den Körper erst einmal für eine anschließende Ernährungsumstellung zu entschlacken und dementsprechend vorzubereiten. Es gibt übrigens ganz spezielle Suppendiäten, dazu gehören die Kohlsuppendiät, sowie die neue SOS-Suppendiät.

Vor- und Nachteile der Suppendiät

  • Schnelles Abnehmen auch ohne Sport
  • Ausgezeichnete Entschlackung
  • Keine Hungergefühle
  • Reichliche Flüssigkeitsversorgung
  • Schmackhaft und Nahrhaft
  • Schnelle Zubereitung
  • Suppen lassen sich auch einfrieren
  • Nutritiver als die reine Kohlsuppendiät
  • Nicht als komplette Ernährungsumstellung geeignet
  • Mangelerscheinungen möglich über einen längeren Zeitraum
  • Jojo-Effekt wenn danach die Ernährung nicht angepasst wird
  • Nicht jede Suppe passt in eine Suppendiät

Darf man dabei wirklich nur Suppen essen?

Suppen zum AbnehmenObwohl Suppen eigentlich auf jedem Diätplan stehen sollten, sieht es bei einer Suppendiät doch etwas anders aus, da man für einige Tage nur Suppen zu sich nehmen sollte. Dabei handelt es sich allerdings nicht um fertige Beutelsuppen, sondern um hochwertige Gemüsesuppen die kalorienarm sind, da sie möglichst ohne Fett zubereitet werden sollten. Durch diese Methode wird dem Körper nur wenig Kalorien zugeführt, so dass sich das Gewicht verringern muss, da der Tagesbedarf an Kalorien weniger ist, als der Körper wirklich braucht. Wichtig bei der Suppendiät ist, mindestens 2 bis 3 Liter Flüssigkeit zu sich zu nehmen, vor allem Wasser und ungesüßte Tees sind empfehlenswert. Dadurch wird der Körper stark entschlackt. Obwohl es Suppendiäten gibt, die beispielsweise bei einem 7 Tage Diätplan noch zusätzliche Lebensmittel erlauben, ist Suppe bei dieser Diät das Hauptnahrungsmittel. Eine reine Suppendiät sollte nicht länger als 2 oder 3 Tage gemacht werden, bei einer Wochendiät sollten zusätzlich noch andere Lebensmittel oder Eiweißshakes verzehrt werden um Mangelerscheinungen vorzubeugen. Was den genauen Kalorienverbrauch von einer Suppendiät angeht, so hängt dieser nicht nur von den einzelnen Gerichten ab, sondern auch von dem entsprechendem Übergewicht. Bei einer Suppendiät kann man aber im Durchschnitt schon 3-4 Kilo in der Woche abnehmen.

Woher kommt eigentlich diese Diät?

Die Suppendiät ist eine Form von Fasten, da man über einen bestimmten Zeitraum hinweg auf Speise- und Genussmittel verzichtet um den Körper zu entlasten, also zu entschlacken. Da man im heutigen Zeitalter und als berufstätige Person aber nur sehr schlecht ohne Nahrungsaufnahme überleben kann, sind Suppendiäten ideal, da die Nahrungsaufnahme im Prinzip nur aus Flüssigkeit mit etwas Gemüse besteht. Wichtig ist zu wissen, dass es sich bei der reinen Suppendiät nicht um eine langwierige Diät zum Abnehmen handelt, sondern um den Körper nach einer gründlichen Reinigung auf eine optimale Ernährungsweise vorzubereiten.

Suppendiät Rezepte

Nicht nur bei einer Suppendiät sollten diese idealen Mahlzeiten mit auf den Diätplan gesetzt werden. Frisches Gemüse und Kräuter beinhalten wichtige Nahrungswerte und haben so gut wie keine Kalorien. Suppen halten warm und je nach Zubereitung auch lange satt, was bei jeder Diät oder Ernährung wichtig ist. Anstatt beispielsweise 2 oder 3 dickmachende Brötchen zum Abendessen zu verdrücken, kann man das gleiche Sättigungsgefühl auch mit einem oder zwei Teller Suppe erzielen und dabei noch problemlos, also sozusagen im Schlaf, abnehmen.

Schmackhafte und sättigende Gemüsesuppe

Zutaten:

    Gemüsesuppe in der Diät
  • 1,5 Liter Wasser, 2 EL Gemüsebouillon, 3 Karotten, 2 Kartoffeln,
  • 1 Zucchini, 2 Frühlingszwiebeln, 1 Stange Porree, 1Bund Petersilie,
  • ½ Chinakohl, 2 geschälte Tomaten (frisch oder aus der Dose), Sojasoße und Pfeffer

Zubereitung:
Das Gemüse schälen, waschen, putzen und in kleine Stücke schneiden. Die Gemüsebouillon zusammen mit den Kartoffeln und den Karotten ca. 5 Minuten kochen lassen und dann erst das andere Gemüse hinzugeben. Bei schwacher Hitze 15 Minuten kochen lassen und mit etwas Sojasoße, Pfeffer und der fein gehackten Petersilie abschmecken.

Leckere Spinatsuppe mit Hühnchen

Diätplan mit der SpinatsuppeZutaten:

  • 150 g Hühnerbrustfilet, 1 Liter Gemüsebrühe,
  • 170 g frischen Spinat, 1 fein geschnittene Frühlingszwiebel,
  • 2 TL Sojasauce

Zubereitung:
Das Hühnchenfleisch in dünne Streifen schneiden und im heißen Wasser 2 Minuten kochen lassen, bis das Fleisch eine weiße Farbe bekommt. In der Zwischenzeit den gewaschenen Spinat putzen und nur für einige Sekunden in heißem Wasser blanchieren lassen. Die Gemüsebrühe kochen und die Zutaten kurz durchköcheln lassen und mit der Sojasauce abschmecken.

Kalte Joghurt-Zucchini Suppe

Suppendiät RezepteZutaten:

  • 300 g Zucchini, 1 Knoblauchzehe, 1 Zwiebel,
  • 1 Rosmarinzweig, frische Kresse, 500 g Naturjoghurt,
  • 250 ml Gemüsebrühe, 1 EL Olivenöl.

Zubereitung:
Die kleingeschnittene Zwiebel mit dem Rosmarin und dem gehackten Knoblauch im Olivenöl andünsten. Sind die Zwiebeln glasig, dann die in dünne Scheiben geschnittenen Zucchini unter diese Mischung geben und noch 3-5 Minuten alles zusammen dünsten lassen. Die Gemüsebrühe einrühren und noch einmal ca. 10 Minuten kochen lassen, bis die Zucchini richtig schön weich sind. Die klein gehackte Kresse hinzugeben und mit dem Mixstab gut pürieren. Ist die Suppe erst einmal abgekühlt, dann kann man das Joghurt hinzugeben und im Bedarfsfall mit etwas Salz und frischem Pfeffer nachwürzen.

Diese kalte Suppe lässt sich übrigens auch mit Gurken auf die gleiche Art herstellen. Kalte Suppen sind an warmen Sommertagen so richtig erfrischend und lassen sich auch als Mittagsmahlzeit auf den Arbeitsplatz in einem passenden Behälter gut mitnehmen.

Was ist bei Suppen auf dem Diätplan zu beachten?

Wenn möglich sollten die Zutaten für eine Suppendiät frisch sein, d.h. aus frischem Gemüse und Kräutern bestehen, da frische Lebensmittel höhere Nährwerte haben. Selbstverständlich sollte man sich bei der Suppendiät nicht auf Beutel- oder Fertigsuppen verlassen, sondern seine Mahlzeiten selbst herstellen. Ist viel übrig geblieben, dann kann man die Suppen auch einfrieren, so dass man zu einem späteren Zeitpunkt darauf zurückkommen kann, oder auch dann, wenn man wirklich einmal keine Zeit oder keine Lust zum Kochen hat. Cremesuppen sollten nicht wie im Normalfall mit Sahne zubereitet werden, sondern mit Magerquark oder Naturjoghurt, damit die Kalorienzufuhr nicht zu hoch wird. Um nicht ständig Gemüsesuppen essen zu müssen, kann man unter Umständen die Suppen auch mit etwas Hühnerfleisch, Rindfleisch oder auch mit Fisch bereichern. Es kommt immer auf die Mengen an und mit einer guten Lebensmitteltabelle verschafft man sich auch als Laie einen ausgezeichneten Überblick über die einzelnen Inhaltsstoffe einer wirklich guten und leckeren Suppe.

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